Sind Sie durstig nach Leben?

Sie sind durstig? Und das nicht nur ein bisschen? Sie haben Durst nach echtem Leben? Sie suchen nach Wahrheit und Gerechtigkeit nach einem Weg, der Sie herausführt aus einer bloßen Existenz?
Das geht uns ganz genau so. Wir sind hungrig und durstig nach einem Leben, für das es sich lohnt zu leben.
Wer wir sind, und wie wir unseren Durst nach Leben stillen, erfahren Sie auf dieser Website. Sie sind eingeladen, sich ausführlich umzuschauen.
Übrigens, Jesus Christus sagt:
Ich bin die Quelle des Lebens. Wer von mir trinkt, wird nie mehr durstig sein.
Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten über uns. Viel Spaß!
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Ein paar Gedanken ...

Vision und so …
„Manche Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und sagen: "Warum?" Ich träume von Dingen, die es nie gab, und sage: "Warum nicht?"“
John F. Kennedy (1917-63)
Während meiner Predigtreihe zum Thema „Vision – was uns antreibt“ habe ich zwei wichtige Fragen gestellt.
Erstens: Was läuft für dich in dieser Welt so schief, dass du empört feststellst: Das kann so nicht bleiben? Und zweitens: Wie sollte es eigentlich laufen?
Bill Hybels nennt das eine heilige Ruhestörung und hat festgestellt, dass sie häufig Auslöser einer Vision sein kann. Ich war erstaunt wie stark Menschen schon im Gottesdienst auf diese Fragen reagiert haben. Das liegt wohl daran, dass tatsächlich einiges in dieser Welt schief läuft. Und das lässt uns nicht kalt. Irgendeine Seite wird da in uns zum Schwingen gebracht. Als ob wir eine unbestimmte Ahnung davon hätten, wie es eigentlich richtig laufen sollte. Es fehlt Liebe, Gerechtigkeit, Versöhnung, Integrität … Es fehlt nicht generell. Wir Menschen sind durchaus zum Guten fähig. Leider nicht in ausreichendem Maß. Gott sei Dank, dass es immer wieder Leute gibt, die sich damit nicht abfinden wollen. Ihre Empörung mündet nicht in allgemeiner Lamentiererei, sondern gebiert Visionen einer Welt, wie sie eigentlich sein sollte. Manch einer stellt da die Frage, ob so eine Vision dadurch automatisch von Gott kommt. Bestimmt nicht immer. Menschliche Eitelkeiten und Machbarkeitsfantasien spielen da sicherlich oft eine Rolle. Trotzdem glaube ich, dass Gott öfter dahinter steckt, als wir vermuten würden. Denn Gott selbst weiß wie kein anderer um die Dinge, die in dieser Welt schief laufen, und er ist offensichtlich nicht dazu bereit das hinzunehmen. Beim Willow Creek Kongress 2010 in Karlsruhe ist eine jung Frau aufgetreten, die ebenfalls erschüttert war von ein paar Dingen, die gewaltig schief laufen. Sie hat sich von einer so einfachen wie genialen Vision inspirieren lassen und alles auf eine Karte gesetzt um diese zu leben. Sie heißt Jessica Jackley, ist noch keine dreißig Jahre alt und bewegt unglaubliches. Hier ist ihre Geschichte:
„Jessica Jackley: Armut, Geld - und Liebe
Jessica Jackley (@jessicajackley) ist die Mitbegründerin von Kiva.org, einer Online-Community, die es Einzelpersonen ermöglicht, geringe Geldbeträge, sogenannte Mikrokredite, an Unternehmer in der
ganzen Welt zu verleihen. Vor sieben Jahren verfolgte Jessica Jackley eine Rede vom Gründer der Grameen Bank, Muhammad Yunus, einem Wirtschaftswissenschaftler aus Bangladesh, der die Idee der
Mikrokredite entworfen hatte: Darlehen für Unternehmer, die für traditionelle Bankkredite nicht in Frage kommen, weil sie zu arm sind. Sie sagte: "Ich war so überwältigt von der Idee, dass ich meinen
Job kündigte, alles hinwarf und nach Ostafrika zog, um zu helfen." Ende des Jahres 2005 gründete sie zusammen mit Matt Flannery Kiva.org. Kiva bedient sich sich eines Modells direkter Zusammenarbeit,
bei dem Verleiher sich die Profile potentieller Kreditnehmer ansehen können - sei es ein Bauer in Kambodscha, ein Apotheker in Sierra Leone oder ein Verkäufer in der Mongolei - und denen Kredite
geben, die sie am meisten ansprechen. Der Mindestbetrag für einen Kredit ist 25 Doller und die Zinsen liegen bei 0%. Mehr als 98% der Kredite werden zurückgezahlt, sagt Jackley, und seit Gründung der
Gruppe haben fast 700 000 Menschen Kredite in Höhe von 128 Millionen Dollar an 325 000 Menschen vergeben. Jackleys neuestes Projekt ist ProFounder, eine neue Plattform, die kleinen Unternehmen in den
USA Zugang zur Gründungsfinanzierung durch Gemeinschaftsinvestitionen verschafft.“ (Quelle:
http://tedtalksdeutsch.posterous.com/50400866)
Ich weiß auch nicht so recht, wie man es macht, aber irgendwie will ich meine Kinder mit dieser Art von heiliger Ruhestörung infizieren. Wer weiß, mit welchem Umstand sie sich einmal nicht mehr abfinden wollen. Und wer weiß, von welcher Vision sie sich einmal anstecken lassen. Und wer weiß, was sie einmal in Bewegung bringen können gegen die Bosheit dieser Welt. Jesus hatte die Vision eines Gottesreiches, das mitten in dieser geschundenen Welt anbrechen würde. Diese Vision findet sich nicht ab. Sie ist aber auch nicht utopisch. Sie ist realistisch und wunderbar. Sie geschieht zu jeder Zeit und an jedem Ort. Dieses Reich ist nicht in Vollkommenheit da, aber sie hat die Kraft Menschen vollkommen zu retten. Dafür ist er gestorben und auferstanden.
Also: Was läuft für dich schief in dieser Welt? und: Wie müsste es eigentlich laufen?
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Tun des Guten. (Römer 12,21)
Visionäre Grüße, euer Benjamin



