Sind Sie durstig nach Leben?

Sie sind durstig? Und das nicht nur ein bisschen? Sie haben Durst nach echtem Leben? Sie suchen nach Wahrheit und Gerechtigkeit nach einem Weg, der Sie herausführt aus einer bloßen Existenz?
Das geht uns ganz genau so. Wir sind hungrig und durstig nach einem Leben, für das es sich lohnt zu leben.
Wer wir sind, und wie wir unseren Durst nach Leben stillen, erfahren Sie auf dieser Website. Sie sind eingeladen, sich ausführlich umzuschauen.

 

 

 

 

Übrigens, Jesus Christus sagt:
Ich bin die Quelle des Lebens. Wer von mir trinkt, wird nie mehr durstig sein.

 

 

Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten über uns. Viel Spaß!

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Ein paar Gedanken ...

O wei,-nachten


Ok, für eine Rennbahn ist er noch zu klein, dass seh ich ein. Aber ich muss zugeben, dass ein Sohn für einen Papa an Weihnachten ganz neue Perspektiven eröffnet. Gut, Playmobilschlösser und Reiterhöfe sind auch irgendwie in Ordnung. Aber an eine ausgewachsene Carrera Autorennbahn kommen sie halt doch nicht ran. Also Mathis, spätestens kommendes Weihnachten wird es soweit sein! Ich weiß, als Pastor sollte ich an dieser Stelle den eigentlichen Grund für Weihnachten in den Vordergrund stellen. Jesus hat Geburtstag, es geht um ihn, sein Kommen. Amen!

Dennoch, ich kann mich der Seite von Weihnachten, bei der es um Kerzenlicht, um Weihnachtsplätzchen, um Racletteessen, um Geschichten vorlesen, um Christbäume, um Glühwein, um heiße Maroni, um Weihnachtsmärkt, um Geschenke und um leuchtende Kinderaugen geht, nicht entziehen. Also gebe ich es lieber unumwunden zu: es ist wunderbar! Und ich freue mich darauf. Da gibt es diese herrlich unspektakulären Traditionen, wie Christbaum kaufen gehen und dabei Glühwein bzw. Kinderpunsch trinken. Immer bei demselben Bauern in Ittlingen. Jedes Jahr. Dabei empfinde ich es als ein außergewöhnliches Geschenk eine Familie zu haben. Mein Leben wird naturgemäß zu einem Großteil durch Gemeindearbeit geprägt. Das ist mein Beruf und meine Leidenschaft – ohne Zweifel. Aber meine Frau und meine drei Kinder – das ist mein Zuhause, mein Glück, mein Platz an den ich gehöre. Und das bekommt in der Weihnachtszeit einen, na sagen wir mal, einen besonderen Glanz.

Und dann hat diese Art Weihnachten doch wieder etwas mit dem ursprünglichen Weihnachten zu tun. Da ist dieses Ehepaar, das zum Geburtsort des Mannes unterwegs ist. Sie ist schwanger, er aber nicht der Vater. Vielleicht erinnert ihr euch noch an die Ausführungen von M. K., der mit seiner Familie in Jordanien lebt, der Region also, in der sich das Original-Weihnachten ursprünglich ereignet hat. Er hat uns darüber aufgeklärt, dass es in einer Kultur in der Gastfreundschaft eine Sache der Ehre ist, undenkbar wäre, so einem Paar keine Unterkunft zu gewähren. Sicher die Bibel sagt, dass sie in keinem offiziellen Gasthof untergekommen waren, aber so doch in einer Privatunterkunft. Der „Stall" war damals Bestandteil des Hauses selbst und wurde wahrscheinlich für diesen Fall einfach zum Gästezimmer umfunktioniert. Naja, Gott hat seinen Sohn einer irdischen Familie anvertraut. Sie war sein irdisches Zuhause. Dort erfuhr er irdisch elterliche Nestwärme. Dort wurde er erzogen. Dort lernte er das Zusammenleben mit Geschwistern. Dort erlernte er einen Beruf, mit dem es eine Familie zu ernähren galt. Die Familie war zum aller größten Teil seines Lebens sein soziales Umfeld. Gut, Weihnachten konnte man in dieser Familie natürlich noch nicht feiern, aber es gab eine ganze Reihe jüdischer Feste, die man selbstverständlich auch in der Familie „ben Josef" (so würde wahrscheinlich der Familiennamen von Jesus gelautet haben) beging.

Und so lernen wir denn Jesus auch als jemanden kennen, der dem irdischen Leben zugewandt war. Er machte bei einer Hochzeit aus Wasser Wein, er aß und trank mit den verschiedensten Leuten und er gewann die „sündigen" Menschen lieb, mit denen er zu tun hatte. Er wurde kein internationaler Star, kein Globalplayer. Er kam noch nicht mal über die Grenzen seines Heimatlandes hinaus. Das ist Weihnachten: Gott wurde Mensch. Ein Wesen mit Grenzen und doch mehr. Das ist erstaunlich! Ein Mensch als Teil einer ganz normalen Familie und doch mehr. Ein Mensch, der viele Erwartungen nicht erfüllte und doch mehr. Der Mensch, der wir eigentlich sein sollten und doch mehr.


Ich hab mir vorgenommen dieses Jahr aus Weihnachten keine komplizierte Sache zu machen. Ich werd mich ihr einfach hingeben. Und Jesus? Naja, irgendwie ist er ja auch Teil meiner Familie. Und ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass er eine Menge Spaß an einer Carrera Autorennbahn hätte.

 

Frohes Fest!

Euer Benjamin